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Vahrn Vernaggenweg 2020

Vahrn VernaggenwegDieser ehemals etwa 3 m breite Weg führt zu Erholungsanlagen und immer mehr Wohngebäuden in Vahrn. Eine geringe Erweiterung auf 4,5 m mit gepflastem Gehstreifen, neuer Beleuchtung und Ausweiche ermöglicht die Begegnung von 2 Autos und sichert die Fußgeher. Baufirma : Alpenbau, Baukosten inkl. Neuasphaltierung 171.000 €

 

 

 




Querung Griessweg Vahrn - 2018

VAHRNGriesswegAn der Nordeinfahrt von Vahrn  quert ein wichtiges Fussweg die wegen der hohen Fahrgeschwindigkeit gefährliche Brennerstrasse. Der Übergang ist nun mit Mittelinseln, Überkopfbeleuchtung, Geschwindigkeitskamera und besserer Fussweganschliessung wesentlich sicherer. Baukosten : 116.000 €. Ausführende Baufirma Kaufmann Albert.

 

 

 




Neugestaltung Dorfstrasse Vahrn - 2017

VahrnMinikreislVoitsbergstrDie zentrale Kreuzung Dorfstraße - Voitsbergstraße wurde zu einem Minikreisel umgebaut und über eine neue Fußwegbrücke mit dem erneuerten Lidlpark verbunden, der nun einen weiten Talblick ermöglicht. Die durch den Lidlpark führende Straße wurde zu einem Fußweg zurückgebaut und bietet nun einen sicheren Schulweg zum neu gestalteten Schulhof.


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Vahrn Bahnhofsstrasse 2016

VahrnBHFstr2Der neue durchgehende Gehstreifen ist mittels Pflasterung eindeutig erkennbar und durch Poller von der Fahrbahn an gefährlichen Stellen getrennt. Damit wird der Wohnstrassencharakter gestärkt und der Durchgangsverkehr von der Brennerstrasse nach Schalders eingebremst.

 


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Grünanlage Stadtmauer Glurns (Juli 2015)

teichZufahrtDer nördliche Stadtgraben von Glurns ist nun vollständig als Erholungszone nutzbar: die Fusswege führen nun vom Schludernsertor entlang eines Wassergrabens und Fitnessgeräten zu einem aufgestauten Teich, der im Winter zum Schlittschuhfahren einlädt.

Obereggen Ortseinfahrten Projekt (Juni 2015)

2015-10-22 22 14 21-2015 06 03 Obereggen Übersicht 500.pdf - Nitro Pro 8Neue Ortseinfahrten mit Kreisverkehre und Bushaltebereiche, abgeschirmte Gehwege mit Begrünungen und optimierte Parkplätze sollen die weltbekannte Sportdestination Obereggen aufwerten.

Gehweg Weinstrasse Kurtatsch (August 2015)

Gehweg Weinstrasse Kurtatsch

Der neue Pergl-beschattete Gehweg über der Weinstraße ermöglicht weite Ausblicke ins Unterland. Die mit Mittelinseln geschützten Querungen der Weinstrasse schliessen die talseitigen Wohngebäude an.

Busumkehrplatz Eggen (Juli 2014)

eggenP1080726Der bestehende Parkplatz im Zentrum von Eggen wurde zu einem Busumkehrplatz mit Dorfplatzcharakter aufgewertet. Der längliche Platzbereich zwischen dem alten Dorf und dem kanalisierten Bach behält den bergseitigen Park und den talseitigen Parkplatz mit Musikpavillion, während die Platzmitte zu einem Fussgeherberich mit Haltestelle umgestaltet wurde.

Wettbewerb IMZ Sigmundskron: Anerkennung (April 2014)

Unser Beitrag zum geladenen Wettbewerb für ein Intermodalzentrum in Sigmundskron wurde mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Auslober: Autonome Provinz Bozen Südtirol,  Mitarbeit: SP3engineering, Naemas Architekten, dott.Parolin

 a2015-11-15 21 27 31-140226 ABGABE WB PLAKATE - reduziert.pdf - Nitro Pro 8


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Hofzufahrt Steinwendt mit innovativem Belag (Okt.2013)

p1070847aIm hintersten Schalderertal wurde ein 1,5 km langer Zufahrtsbereich zum Steinwendthof mit einem innovativen dränfähigen Belag ausgestattet. Projekt + Bauleitung Studio Ing.Theil - Baufirma Klapfer Bau - Kosten  213.000 €.


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Radweg in St.Peter/Ahrntal eröffnet (August 2013)

P1070229aEin erster, ca. 2,5 km langer Abschnitt der Ahrntaler Radweges von der Achrainerbrücke nach Hofer/St.Peter wurde im August 2013 nach einjähriger Bauzeit eröffnet (Projekt + Bauleitung Studio Ing.Theil - Baufirma Nordbau - Kosten 460.000 €).


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Projekte und Baustellen


Gemeinde
Kurtatsch: Gehweg entlang der Weinstrasse zum Sozialzentrum abgeschlossen Frühjahr 2017 - Baufirma ARREDO URBANO
Gemeinde Vahrn: 
  Bahnhofstrasse mit überfahrbarem Gehstreifen und neuem Belag übergeben Herbst 2016 - Baufirma VAJA
Gemeinde Schlanders:
Begrünung der Strasse in der Industriezone Vetzan, Baulos 1 - Ende 2016,  Baufirma HOWA - Gärtnerei  RINNER
Gemeinde Mühlwald: ESF Projekt für Optimierung des öffentlichen Verkehrs abgeschlossen- Mai 2015
Gemeinde Deutschnofen:
Busumkehrplatz Eggen befahrbar - Bauende Juli 2014 - Baufirma TSCHAGER
Stadtgemeinde Glurns:
Bus und PKW Parkplatz am Kasernenareal - Bauende  Mai 2014 - Baufirma HOWA
Gemeinde Klausen:  Fusswegquerung beim Freibad Klausen begehbar
Gemeinde Montan
: Mobilitätskonzept Montan - Bürgerversammlung am 20.November 2013
Gemeinde Toblach:
Radweg Dürrensee - Misurinastrasse - Bauende 2014 - Baufirma Nordbau
Gemeinde Enneberg
: Neugestaltung C.Lanzstr. entlang der Friedhofsmauer St. Vigil - Bauende 2014 - Baufirma Taubau
Gemeinde Ritten:
Verkehrskonzept Unterinn vorgestellt
Gemeinde Ritten: Verkehrskonzept Klobenstein abgeschlossen - erste Massnahmen zum Mobilitätszentrum vorgestellt
Gemeinde Ritten:
Verkehrskonzept Oberbozen vorgestellt, Umsetzung begonnen
Gemeinde Vahrn: Zufahrt Steinwendthof mit wasserdurchlässigem Belag - Bauende Sept.2014- Baufirma Klapfer
Gemeinde Gargazon:
Infrastrukturen der Wohnbauzone Kreuzacker, Abschluss Arbeiten der Baufirma Erdbau Okt. 2012
Gemeinde Gargazon:
Erweiterung Parkplatz Bahnhof abgeschlossen - Baufirma ERDBAU
Gemeinde Neumarkt: Verkehrsberuhigung Vill - Neugestaltung Cavalese und Villnerstrasse - vom Gemeinderat beschlossen
Gemeinde Margreid:
  Mobilität und Entwicklung - vom Gemeinderat beschlossen
Gemeinde Vahrn:
Gehsteig Alte Strasse abgeschlossen - Baufirma Wipptalerbau
Gemeinde Toblach:
Radweg Landro Militärfriedhof - Dürrensee - Bauende 2013 Baufirma Nordbau Peskoller
Gemeinde Ahrntal
: Radweg Ahrntal Baulos 1 - Bauende August 2013 - Baufirma Nordbau - Peskoller


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Mobilität Margreid

Das an der Weinstrasse gelegene Dorf Margreid weist eine enge Gassenstruktur auf, die dem Autoverkehr nicht mehr gewachsen ist, sodass nur weniger und langsamerer Autoverkehr als Ziel für einen zukunftsträchtige Dorfentwicklung mit hoher Lebensqualität gelten kann. In diesem Sinne werden hier Ordnungs- und Baumassnahmen vorgeschlagen

Verkehrsberuhigung Vill - Neumarkt

Trotz Umfahrungstunnel der Brennerstraße bei Auer fliesst immer noch 50 % des Verkehrs ins Fleimstal über den Neumarkter Ortsteil Vill. Hier werden Lösungsmöglichkeiten zur Verkehrsverlagerung mit Strassenrückbau, Aufpflasterungen, Verschwenkungen und Mittelinseln vorgeschlagen, um die Ortsdurchfahrt weniger attraktiv zu machen und die Verkehrsbelastung für die Bevölkerung von Vill zu reduzieren.

Dorfstrasse Vahrn

Die Dorfstrasse von Vahrn zwischen der Brücke über den Schaldererbach und der Kreuzung Vernaggenstrasse wurde 2011 mit neu gepflasterten Gehsteigen und Kreuzungsbereichen grosszügig aufgewertet.

Dorfstrasse Völs

Die Dorfstrasse von Völs zwischen dem Kreisverkehr an der Landesstrasse und dem Kirchplatz wurde 2011 mit neu gepflasterten Gehsteigen und einer durchgehenden Begrünung grosszügig aufgewertet.

Dorfzentrum Völser Aicha

Eine grosse Aufwertung hat Völser Aicha im Tiersertal durch die Neugestaltung des Ortskerns mit neuem Dorfplatz, mit Bäumen gesäumter Gehweg zur Feuerwehrhalle und erneuertem Parkplatz erhalten.


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Mobilitätskonzept Plätzwiese

Die Plätzwiese als Tor zum Weltnaturerbe Dolomiten soll mit diesem 2011 erstelltem Konzept einen neu organsierten Zugang erhalten.


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Kreisverkehr Purger St.Ulrich fertiggestellt (April 2010)

Bereits im Winter 2009/2010 war der neue Kreisverkehr beim Purgerdenkmal in St. Ulrich befahrbar. Heute präsentiert sich dieser innerörtliche Kreisel mit Blumenschmuck als Visitenkarte des Grödner Hauptortes.  


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Verkehrsberuhigung mit Shuttlebus Innerfeldtal / Innichen (Juli 2009)

 

Bereits im Juli 2009 konnte die neue Verkehrssregelung ins Innerfeldtal dank der Fertigstellung des Auffangparkplatzes und der Bushaltestellen umgesetzt werden und ein Shuttlebusdienst zur Verfügung gestellt werden.   

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Eröffnung der Pragsertalquerung - Pustertaler Radweg (Nov. 2009)

Trotz Schneefall wurde im November 2009 ein wichtiges und aufwändiges Teilstück des Pustertales Radweges im Beisein der Vertreter des Landes der Gemeinden und der Militärbehörde feierlich eröffnet.
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Radweg Boznerstrasse Lana befahrbar (Juli 2009)

Ein erstes, ca. 1 km langes Radwegstück des übergemeindlichen Radweges von Burgstall nach Marling wurde im Sommer 2009
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Kreisel am Tribusplatz in Lana fertig gestellt
In kürzester Zeit wurde erstmals in Südtirol ein kleiner Kreisverkehr mit 14 m Durchmesser in Lana von der Baufima Erdbau und dem Pflasterer Bortolotti Alessandro gebaut. Um sicher zu stellen, dass auch größere Fahrzeuge den so genannten Kreisel befahren können, wurde das "Auge" des Kreisels überfahrbar gestaltet...
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Pilotprojekt Radverleih Pusterbike abgeschlossen (Jänner 2009)

Das Radverleihprojekt Pusterbike Radfahren in die Naturparks des Pustertales läuft seit Juni 2005. Ein 3. Zwischenbericht über die Auslastung der 500 Fahrräder in den 12 Verleihstationen des Pustertales wurde dem Auftrageber, der Bezirksgemeinschaft Pustertal übergeben. Da die Auslastung auch im 3. Jahr noch nicht den Erwartungen dieses mit öffentlichen Geldern finanzierten Projektes entspricht, wurde ein Katalog mit Verbesserungsvorschlägen vorgelegt...


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Pustertaler Radweg hat einheitliche Beschilderung
Zwischen Mühlbach und Innichen ist der Pustertaler Radweg großteils fertig gestellt. Bis zur vollständigen Benutzbarkeit muss der Radfahrer vielfach Umwege fahren, die nicht als Radroute erkennbar sind...
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Entwicklung eines neuen Belages

Das Amt für Baustoffprüfung und Geologie der Autonomen Provinz Bozen hat auf Anregung des Planungsbüros Dr. Ing. Winfried Theil neue Mischungen für Fahrradbeläge entwickelt und auf eigenen Teststrecken geprüft. Neben den genannten Richtlinien wurden weitere Anforderungen an den neuen Belag gestellt:
  • Belastbarkeit auch für zeitweisen Schwerverkehr
  • Wasserdurchlässigkeit
  • bequemes Fahren, gute Rolleigenschaften, aber ohne Anreiz für Radrennen
  • geringe Pflege- und Herstellungskosten
  • Verwendung natürlicher, wieder verwendbarer Materialien
  • Verwendung der Materialien aus dem Baustellenbereich

Da die bisher üblichen Asphaltbeläge nicht allen Anforderungen entsprechen, versucht man in Südtirol von diesen abzukommen und auf neue Materialien überzugehen. Es handelt sich dabei um wassergebundene Decken. Diese neuen Fahrbeläge werden für jede Radwegstrecke neu entwickelt, da sie auf den vor Ort verfügbaren Inertien aufbauen. Die Verwendung des einheimischen Schotters ist ein kleiner Beitrag zum Schutz der Umwelt, da hiermit die Transportwege deutlich reduziert werden.

Diese Beläge wurden in der Zwischenzeit hauptsächlich beim Bau von Gehwegen eingesetzt und haben sich bisher sehr bewährt. Als gelungene Beispiele können die Wege im botanischen Garten "Trautmannsdorf" in Meran und die Eisackpromenade in Bozen genannt werden. Teile des Radweges Bozen - Kardaun wurden ebenfalls mit einem wassergebundenen Belag ausgestattet.
Ein weiterer wassergebundener Fahrbelag wurde entlang des neuen Radweges Toblach - Toblacher See getestet. Es handelt sich dabei um einen Schotter-Sandbelag mit Calzonitbeimengung, der aber aus Kostengründen dann nicht zur Anwendung gekommen ist.



Im folgenden Bericht sind die Ergebnisse der ersten Versuchsreihe nachlesbar, wobei festgehalten werden muss, dass im Zuge der Erhöhung der Dammkrone der Etsch inzwischen die jahrelang von Interessierten besuchte Teststrecke überlagert worden ist.


Radweg Bozen - Salurn: Errichtung einer Teststrecke für Fahrradwegbelag

(Okt. 1993)
Entwicklung einer Mischung für Fahrradbelag

Auf Ansuchen des Projektanten und auf Grund mehrerer Gespräche mit dem Leiter des Amtes für Baustoffprüfung, Dr. Ludwig Nössing wurde grundsätzlich Bereitschaft gezeigt, eine geeignete Mischung zu entwickeln, die die genannten Eigenschaften aufweist. Von Roland Vitaliani wurde im Amt für Baustoffprüfung eine Labormischung erprobt, die von einer bereits bei einem Wanderweg erprobten Sportplatz - Mischung weiterentwickelt wurde.
Eine erste Testfläche mit grober Körnung aus dem Schotterwerk in Atzwang wurde in Kardaun angelegt und beobachtet. Die zur Entwicklung der Mischung für die Teststrecke notwendigen Analysen von Kies und Sand der Schottergrube Branzoll (Korngrößenverteilung, Procterversuch) sind im Bericht des Amtes für Baustoffprüfung vom 17.9.93 dargestellt.


Folgende Mischungen wurden für die Errichtung einer Teststrecke weiterempfohlen:
 
Mischung I   Mischung II
   
20 Gew.% Kies 4-8 mm 20 Gew.% Kies 4-8 mm
15 Gew.% Kies 8-15 mm 15 Gew.% Kies 8-15 mm
62 Gew.% Sand 0-4 mm 61,5 Gew.% Sand 0-4 mm
3 Gew.% Calzonit 3 Gew.% Calzonit
  0,5 Gew % Calce romana




Errichtung einer Teststrecke für die Beläge
Im Bereich der Etschbrücke St. Florian bei Laag beim Radweg Bozen-Salurn wurde eine ca. 200 m lange Strecke der Etschdammkrone für die Aufbringung eines Testbelages ausgewählt und vom Staatsbauamt genehmigt.
Als Grundmaterial wurde erdfarbener Porphyrschotter und - sand aus der Branzoller Grube gewählt. Die Mischungen wurden unter Aufsicht und Anleitung des Projektanten und der Materialprüfanstalt, im Schotterwerk angerichtet und 2 Tage gelagert. Der Materialtransport vom Schotterwerk zur Baustelle und die Aufbringung der Mischungen auf dem gegrädeten und mit Ausgleichschicht versehenen Untergrund wurde vom Bauhof Kaltern vorgenommen. Vor Aufbringung des Testbelages wurde am 23.7.93 in diesem Bereich ein Lastplattenversuch vorgenommen, wie er im oben genannten Bericht der Materialprüfanstalt vom 17.9.93 beschrieben ist.
Mischung I wurde auf 104 m Länge mit 12 - 14 cm Stärke und leichtem Dachprofil aufgetragen und sofort auf ca. 10 cm Stärke mit einer 3,5 z Walze verdichtet. Laut Angaben von R.Vitaliani sollte der Belag mit einer 60 z Walze ohne Rüttler verdichtet werden.
Mischung II wurde auf ca. 95 m Länge mit einem etwas steilerem Dachprofil mit ca. 8-12 cm Stärke aufgetragen und gewalzt
Die Fahrbahn ist nicht eingefaßt, die Seitenränder sind deshalb nicht verfestigt und brechen bei Belastung ab.
Während des Walzens wurden Plattenversuche gemacht, die in der Fahrbahnmitte bereits nach 4 -maligem Walzen gute Ergebnisse gebracht haben. Die Ergebnisse liegen in der Materialprüfanstalt auf.

Bewertung der Teststrecke nach 14-tägiger Beobachtung

Optischer Eindruck:

  • gute Einfügung in das Landschaftsbild; angenehmer blendfreier Farbton;
  • keine Wasserrückstände auch nach starkem Regen;
  • leichte Druckspuren der Radreifen, weil Regenwasser nicht vollständig abgeführt werden kann (keine Dränschicht);


Radfahr- und Gehqualität

  • geringerer Fahrwiderstand als auf Schotter, aber höherer als auf Asphalt (Radrennfahrer werden nicht angelockt);
  • leichtes Knirschgeräusch (man hört den Radfahrer kommen);
  • beim Bremsen (Schleifen) wird oberste Schicht aufgerauht;
  • angenehme Trittfestigkeit, leicht elastischer Antritt;
  • keine Stauhitze wie beim Asphalt;


Belastbarkeit

  • mit Plattenversuchen nachgewiesen (siehe Bericht der Materialprüfanstalt);


Wasserdurchlässigkeit

  • großer Saugeffekt der Materials;
  • auch Unterbau muss Dachprofil haben, um Wasserstau zu verhindern und gleichmäßige Belagsstärke zu erhalten;


Frostverhalten

  • wird noch überprüft: bei Einbau eines dränfähigen Unterbaus dürften keine bemerkenswerten Veränderungen des Fahrbelages entstehen; im Labor kann das Material in einigen Frostzyklen beobachtet werden;


Pflege

  • Die reine Calzonitmischung (Mischung I) kann aufgerauht und neu gewalzt werden, durch Regen werden Spurrillen und kleine Vertiefungen ausgeglichen;
  • Mischung II verfestigt sich nach gewisser Zeit mehr als Mischung I; auch dieser Belag kann aber aufgeraut und neu gewalzt werden.
  • Dadurch wird bei regelmäßiger Pflege auch der Graswuchs zurückgedrängt.
  • Beide Mischungen bestehen aus natürlichen Materialien, sodass diese wiederverwertbar sind: es empfiehlt sich, das mit einem Gräder abgeschabte Material mit Binde-mittel zu ergänzen und damit eventuellen Unebenheiten, Löcher u.ä. auszufüllen.
  • Zur Reduzierung der Pflegekosten ist es notwendig, effizient zu kontrollieren, dass Schwerfahrzeuge nur mit max. 30 km/h fahren sowie keine Raupenfahrzeuge und keine Traktoren den Radweg benützen. Dabei sei daran erinnert, dass längs dem Etschdamm ein 2. Weg am Hang besteht, so dass Ausweichmöglichkeiten bestehen.


Kosten
Die Kosten für die Errichtung der Teststrecke setzen sich zusammen aus:

  • 1. Materialkosten der Mischungen
  • 2. Arbeitskosten für Mischungen
  • 3. Kosten für Transport, Aufbringung und Walzen
  • 4. Material- und Arbeitskosten für die Vorbereitung des Untergrundes.


Die Materialkosten für diese Mischungen betreffen 870 q Sand, 490 q Schotter, 350 kg Kalk und 4200 kg Calzonit für insgesamt 4,200.000.- Lire. Die 36 Mischungen wurde in einer 2 m³ Trommel angefertigt und erforderten auch wegen der genauen Zusammensetzung einen hohen Arbeitsaufwand: die Kosten belaufen sich auf ca. 5,000.000.- Lire. Diese Kosten reduzieren sich bei einer 8 m³ Trommel auf ca. 1,700.000.- Lire.
Die Eigenleistungen des Bauhofes wurden auf ca. 3,500.000.- Lire geschätzt. Darin sind auch die Material- und Arbeitskosten für Aufbringung und Anwalzen einer Ausgleichsschicht enthalten.
Die Gesamtkosten für die Errichtung der Teststrecke belaufen sich somit auf Lire 15,240.000.- zuzüglich Mehrwertsteuer. Das bedeutet einen Aufwand von Lire 25.400.- je m², der sich bei Verwendung einer üblichen 8 m³ Trommel für die Mischung auf ca. 18.000.- Lire je m² reduzieren lässt. Somit ist dieser "Calzonit -Belag" auch preislich mit den herkömmlichen Straßenbelägen konkurrenzfähig.

Rückschlüsse aus den bisherigen Ergebnissen
Aus den bisherigen Beobachtungen und unter Berücksichtigung der oben untersuchten Eigenschaften kann für die Weiterverwendung die Mischung II (mit Trasskalk und Calzonit) empfohlen werden, weil diese Belagsmischung:

  • eine festere Oberflächenstruktur aufweist und damit weniger auswaschungsgefährdet ist;
  • schneller trocknet
  • eine höhere Scher- und Druckfestigkeit aufweist (siehe Lastplattenversuche)


Die wegen der längeren Mischungsdauer und dem Mehraufwand an Materialien (betrifft 0,5 Gew.%) höheren Kosten sind auf die Gesamtkosten gerechnet unwesentlich und rechnen sich mit dem geringeren Pflegeaufwand (festere Oberflächenstruktur).

Da sich bei der Teststrecke erwiesen hat, dass die Ausgleichschicht das Regenwasser nur unzureichend absorbiert bzw. ableitet, wird empfohlen, eine ca. 15 cm starke Dränschicht mit Dachprofil aufzutragen und anzuwalzen, wobei beide Schichten (Dränschicht und Verschleißschicht) gemäß Angaben des Amtes für Baustoffprüfung folgende Eigenschaften aufweisen müssen:

  • Ev1 = 120 MN/m²
  • Ev1 / Ev2 < 2,2
  • max. Druck 0,5 MN/m²
  • dyn.Lastplatte > 70 MN/m²


Zur Vermeidung von seitlichem Abbruch der Verschleißschicht bzw. von Auswaschungen empfiehlt sich die Aufbringung eine Schotterung des ca. 50 cm breiten Banketts mit entsprechendem Anwalzen. Bei Berücksichtigung dieser Empfehlungen ergeben sich für einen Optimalbelag Kosten von ca. 56.500 Lire (ca. 29 €) je m².

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